Erfolgsgeschichte

Wie alles begann

Nach einer dreijährigen Coachausbildung, die ich bei zwei Coaches aus den USA absolviert hatte, machte ich mich 1990 als Coach selbstständig. Coaching war seinerzeit in Deutschland noch vollkommen unbekannt und so wurde ich eine Pionierin, die Coaching in Deutschland salonfähig machten. Im Windkanal von Sir John Whitmore, dessen Buch ‚Coaching für die Praxis‘ ich übersetzen ließ, und von Wolfgang Loos, der mit seinem Buch ‚Das vier Augen Gespräch‘ einen Türöffner für die Idee von Coaching veröffentlicht hatte.
Ich begann meine Coachlaufbahn mit einem 5-monatigen Coachingprogramm. Schon kurze Zeit später galt ich als Geheimtipp für Empowerment ganzer Unternehmenseinheiten und für messbare Ergebnisse in Weiterbildungsmaßnahmen.

Einzelcoaching in Unternehmen und auch außerhalb von Unternehmen kam erst später hinzu. Während die Teilnehmer aus den Coachingprogrammen ihre Karriere forcierten, wurde ich immer häufiger auch als Vorstandscoach beauftragt. 1997 begann ich dann mit der ersten Coachausbildung im 1:1 Format. Einfach weil ich gut ausgebildete Coaches brauchte, die in den Gruppenprogrammen einsetzbar waren. Außerdem gab es seinerzeit in Deutschland noch keine Coach-Ausbildung und ich wollte wissen, wie Coaching unterrichten geht. Nach meinem ersten Buch ‚So finden Sie den richtigen Coach‘ führte ich 2003 dann die erste Coach-Ausbildung im Gruppenverband durch.

Im weiteren Verlauf

Von Anfang an habe ich den Coachingmarkt aufmerksam beobachtet. Habe aus der Ferne den Hauptprotagonisten zugeschaut, wie sie seit Aufkommen des Internets die Marktentwicklung aktiv beeinflussten und Kapital daraus schlugen, dass das Coachingverständnis immer unpräziser wurde. Abseits dieser Marktentwicklung habe ich nach meinem eigenen Coachingverständnis und von mir selbst entwickelten Ethikgrundsätzen und Qualitätsstandards gearbeitet. Einiges von dem, was ich tat, wurde kritisch betrachtet, aber letztlich wurde Vieles davon zum Standard im professionellen Coaching:

  • Von Anfang an habe ich Coaching per Telefon geführt. Schon allein, weil meine Klientinnen und Klienten meist aus entfernten Städten kamen. Ich hatte darüber keine Zweifel, denn ich selbst hatte mit meinen Ausbildern viele Coachings via Telefon geführt. Dass dieses Vorgehen am Markt lange als unmöglich diskutiert wurde, interessierte mich und meine Kunden wenig.
  • Und ich habe immer großen Wert auf die Evaluation von Coaching und Zielerreichung im Coaching gelegt. So konnte ich schon sehr früh fundiert belegen, dass in 93 von 100 Coachingprozessen die Coachingnutzer mit einer vollumfänglichen und termingerechten Zielerreichung aus dem Coaching mit mir hervorgehen. Und zwar ganz unabhängig davon, ob es sich bei dem Coachinganliegen um Persönlichkeitsentwicklung handelte oder um ein rein operatives Ziel.
  • Und die von mir entwickelten Ethikstandards – an die ich mich stets gebunden sah, weil sie ganz organisch aus der Praxis erwachsen sind – entsprechen dem, was heute State of the Art im professionellen Coaching ist.

Nach 24 Jahren Coachingpraxis, mit mehr als 10.000 Coachingprozessen, die ich nach einer ganz eigenen Methode geführt hatte, einer Methode, die im Coachingprogramm ebenso wie im 1:1 Coaching 93% Ergebnissicherheit bringt, wollte ich 2014 wissen, was es mit den Zertifizierungen der Dachverbände auf sich hat. So habe ich mich einem solchen Verfahren bei einem international tätigen Coachingverband unterzogen. Es war eine in vielerlei Hinsicht lohnenswerte Erfahrung.

Meine Ergebnissicherheit, die Besonderheit, dass alles auch telefonisch ging, und meine Unbestechlichkeit im Hinblick auf Ethik- und Qualitätsstandards erkenne ich rückblickend als die wohl wichtigsten Faktoren, die meinem Coachinggeschäft auch in schwierigeren Zeiten am Markt Stabilität gaben. So wurde ich ohne großen Marketing- und Akquisitionsaufwand vorwärts gespült.

Service ist mein Marketing

Die vielen Presse- und Sachbuch-Veröffentlichungen, mit denen ich einer interessierten Öffentlichkeit immer wieder nahebringen möchte, was Coaching möglich macht – während sich am Markt ein sehr unspezifisches Coachingverständnis etabliert hat – entstehen eher aus einem Servicegedanken, als aus einem Marketinginteresse. Ich kümmere mich einfach lieber um Inhalte, als um deren verheißungsvolle Verpackung.